Dienstag, 9. Juli 2013

Ironman Austria 2013



Das erste Highlight meiner diesjährigen Saison ist abgehakt, aber vorher möchte ich noch kurz meinen Berwerb am Stubenberg See erwähnen.
Ich habe gewonnen.

Ironman Austria, das Rennen der Saison für alle (Langdistanz)- Triathleten. Mein Kärntenabenteuer startete am Mittwoch davor, da ich an diesem Tag meinen Homestay in Viktring bezog, bei Familie Rene’ Vallant.

Zum Rennen:
Schwimmen: Die Kanone ging sehr überraschend ab und das Rennen war gestartet, ich fand mich neben Maik Twelsik wieder im Wasser, konnte dieses Tempo aber leider nur 500m schwimmen, aus welchen Gründen auch immer musste ich dann abreißen lassen, oder verlor kurz den Kontakt und damit war’s das mit der ersten Gruppe. Ich fand mich in der Gruppe mit meinem Teamkollegen Flo Kriegl wieder und schwamm mit ihnen den Rest der 3,8 Kilometer langen Auftaktsdisziplin.

Rad: Flo wechselte ein bisschen schneller als ich und fuhr auch gleich sein Tempo, ich versuchte ihn nicht wirklich einzuholen und blickte mich ein bisschen um, wo denn die nächsten Wettkäpfer wären. Dann fand ich mich in der optimalen Gruppe wieder...mit Christian Brader, Ernst Moser, Petr Vabrousek und ein paar anderen, ich glaube insgesamt waren wir zu acht. Ich genoss das Radfahren, muss ich ehrlich gestehen, fühlte mich sehr locker, habe mich auf den Abstand zum Vordermann konzentriert und mich gut verpflegt. Meine Teamkollegen von Pewag, welche nur Zuseher waren, gaben mir die Zeitrückstände bekannt und ich fuhr mein Rennen in der schönen Umgebung des Wörthersees. Ich wußte, dass meine Stärke (hoffentlich) noch kommt.

Lauf: Ich zog mir meine Aesics Tarther über und dann begann mein Rennen erst richtig, habe sofort gut meinen Rhythmus gefunden und sammelte die Jungs schön langsam aber sicher ein. Dani Niederreiter hatte leider diverse körperliche Probleme und ging zu dieser Zeit als, ich ihn überholte. „Mach dir keine Sorgen Dani, dein Rennen kommt heuer noch, ich weiß, dass du es drauf hast, Ironman Zürich gehört dir!“
Flo Kriegl konnte ich in der zweiten Runde einholen und überlaufen, aber er machte für mich einen absolut guten Eindruck beim Laufen und recht herzliche Gratulation zu deinem phänomalen Wettkampf!!
Ab Kilometer 30 wurde es richtig schwer für mich, ich war schon richtig am Sand und musste mich mit diversen Mentaltricks überwinden und weiterquälen, da der zu dieser Zeit beste Österreicher Georg Swoboda nicht mehr weit vor mir lag. Bei Kilometer 38 lief ich auf ihn auf, nur dass ich schon sehr zu kämpfen hatte mit der ganzen Situation. Wir liefen etliche Meter gemeinsam und dann kam seine „Attacke“, welcher ich nicht mehr im Stande war zu folgen....kann man nix machen. Gratulation an ihn, super Rennen.

Zieleinlauf: Noah Vallant ist mit mir ins Ziel gelaufen und hat  mich auf den letzten Meter meines Ironman- Debuts unterstützt und im Ziel wartete dann sein Vater auf mich und drückte mich herzlichst. Mit meiner Zeit von 8:27:50h bin ich gesamt 8. geworden und mit diesem Debut sehr zufrieden.

Danksagung: Der größte Dank gebührt natürlich meiner Familie, ohne die ich nie in dieser Position wäre.

Fam. Rene’ Vallant: dieser Blog ist nicht der richtige Platz um mit großen Gefühlen anzufangen....ihr wisst alle drei (Rene’, Ella und Noah), was ihr mir bedeutet, da brauch ich nicht mehr viel dazu sagen. Ich freu mich schon, wenn ich euch nach dem Ironman Lake Placid in Seckau begrüßen darf :-).

Ein riesiger Dank natürlich an meinen Hauptsponsor PEWAG, ich fühle mich geehrt, dass ich einen Platz in diesem Team haben darf und herzliche Gratulation zu dieser absolut GEILEN Lounge, die war der Wahnsinn!! Ich hoffe Sie waren zufrieden mit mir ;-).

Xentis....Danke für diese Wahnsinns- Wheels...und keine Sorgen, ich kann schon schneller Radfahren als ich es in Klagenfurt gezeight habe ;-).

Natural Power ...ohne eure Produkte wäre ich jetzt noch auf der Strecke, da ohne Verpflegung bei so einem Ironman natürlich gar nichts läuft.....Gels, Iso. Danke!!

Danke auch an alle restlichen Pewag Mitglieder, die mich bei diesem Unterfangen unterstützt haben und mir Zeitrückstände durchgegeben haben und mich gepusht haben.

Gratulation an meine restlichen Teamkollegen, welche den Ironman bestritten haben und ihr Bestes gegeben haben!
Wie ihr wisst meine Freunde: „Strong is not enough, endurance matters! ;-)

See u in the arena,         euer Vince

nach dem Schwimmen





relativ locker am Rad

konzentriert am Rad

jetzt gehts erst richtig los ;-)

in meinem Element

Zieleinlauf mit Noah Vallant

Umarmung von meinem "kleinen Bruder" aus Kärnten

Siegerehrung

Meine Lieblings- Kärntner! Freu mich auf ein paar entspannte Tage mit euch in Seckau :-)
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Montag, 13. Mai 2013

Season-Opener Röcksee


Am 11.Mai war es schlussendlich soweit, Triathlon hatte mich wieder. Ich war natürlich gespannt, wie meine Form sein würde und ob das Training, welches ich mit sehr hohen Umfängen und Intensitäten betrieben hatte, gefruchtet hat.

Zum Rennen:

Schwimmen mit Neopren ist für mich natürlich immer eine gewisse Herausforderung gewesen und mein Coach Mag. Rene´ Vallant gab mir nur eine Direktive, nämlich : „Vinc, schau nur auf dich; schwimm dein Tempo, dein Rennen und lass die anderen schwimmen, wie sie meinen. Es ist egal, an welcher Position du raus steigst.“ Ich ging es bewusst sehr locker an; die ersten 100m waren natürlich wieder von Rangeleien geprägt, aber ich konnte mich eigentlich sehr gut aus der Affäre ziehen. Ich fand mich nach  ca. 200m als Zweiter wieder und schwamm mein Rennen, Zug um Zug, sehr ruhig und nur auf mich fokussiert. Wie weit die Schwimmstrecke wirklich war, weiß ich nicht, aber meine Zeit (genau 19min) ließ mich darauf schließen, dass es um etliches kürzer war als 1900m. Ich stieg als 2. aus dem Wasser und war mit der Auftaktdisziplin sehr zufrieden - 8 Sekunden hinter dem 1. war okay.

Rad: Ich saß als erster am Rad, da ich schneller wechselte und fühlte mich sehr gut. Das Wetter war nicht wirklich auf mich zugeschnitten, denn es regnete die ganze Zeit und war kalt. Aber das war für jeden gleich. Gemeinsam mit einem Kroaten und zwei Ungarn entledigten wir uns am ersten Berg eines Mitstreiters und wir zogen alleine unsere Kreise. Bei den Abfahrten war natürlich besondere Vorsicht geboten, da es nass und rutschig war. Mit Fortdauer des Rennens wurde mir immer kälter und ich fing wirklich an am ganzen Körper zu zittern. Ich war froh, dass ich keine Radflasche beim Trinken verloren hatte, da die Motorik ein bisschen eingeschränkt war. Die letzten 5 Kilometer kam dann noch Till Schramm aus Deutschland zu uns nach vor gefahren und wir wechselten zu viert zum Laufen.

Zweiter Wechsel: Ich bekam die Helmschnalle nicht auf, musste mich sehr abmühen, den Helm abzubekommen, verlor wichtige Sekunden und daher war mein zweiter Wechsel so langsam. Eigentlich hatte ich Socken in der Wechselzone liegen, da ich doch sehr blasenanfällig bei den Füßen bin, aber ich versuchte nicht einmal sie anzuziehen. Es wäre auch ein aussichtsloses Unterfangen gewesen.

Lauf: Zwei meiner Wettstreiter enteilten mir mit flottem Schritt in meiner Paradedisziplin und ich fand mich auf dem 3. Gesamtplatz wieder. Diese Position hielt ich bis zum Schluss und wurde in einem sehr international besetzten Rennen (80 Prozent Nicht-Österreicher) guter Dritter. Die Laufzeit mit 1:13:43 h war okay; dass es nicht ganz ein Halbmarathon war, kann man annehmen.

Bottom Line: Die Form stimmt und ich freue mich auf das nächste Rennen am Zechner Teich am 26. Mai in Kobenz.

Gratulation an meinen Pewag-Teamkollegen Wolfgang Hudelist, welcher einen absolut tollen Wettkampf hinlegte und als Gesamt 8. finishte. Gerald Ratschke hat seine Körner für St. Pölten gespart, da wird er sein wahres Können abrufen, da bin ich mir sicher.

Danke für die tollen Fotos an Elli und Dani!

See u in the arena, Vinc

Ps: Strong is not enough, endurance matters ;-)- Pewag!!
 
                                            Vor dem Schwimmstart mit Wolfgang Hudelist.


                                                        Am Rad, es war sehr kalt...


                                                       sehr konzentriert beim Lauf...


                                                                      Zieleinlauf


mit meinem guten Freund Wolfgang Hudelist nach dem Rennen, starkes Rennen von dir!!


                       Ein kleiner Link von Steiermark Heute:

http://tvthek.orf.at/programs/70020-Steiermark-heute/episodes/5930181-Steiermark-heute

Montag, 6. Mai 2013

Halbmarathon St. Veit



Der sogenannte Sonnenlauf in St. Veit hat uns zum alljährlichen Tanz gebeten...und wir sind dieser verführerischen Aufforderung gefolgt und haben getanzt ;-).

Natürlich hat sich das „Pewag Racing Team“ wieder mehr als vorbildlich präsentiert, welches sich nicht nur in den jeweiligen gelaufenen Zeiten niedergeschlagen hat, nein, ...ähm welches Triathlonteam in Österreich hat bei einem Trainingslauf ein eigenes Zelt vor Ort? Das nenne ich einmal PR.

Da das für alle Athleten unseres Team natürlich nur ein schnelleres Läufchen war und wir natürlich voll im Trainingsaufbau für die Triathlonsaison sind, stand der Spaß an der Bewegung und das Faktum, dass es eine harte Trainingseinheit war, eher im Vordergrund. Persönliche Bestzeiten wurden glaub ich auch erzielt, Gratulation an all jene.

Ich bin mit Gerry gelaufen, er war Pacemaker für eine Zeit unter 80 Minuten und das hat gut gepasst. Danke an die schöne Zeit mit dir Gerry, hoff du hast unser kleines gemeinsames Geheimnis noch nicht verraten ;-).

Euer Vinc

                                 Ein Teil der Teams…. man beachte das Zelt im Hintergrund!!



Mein Pacemaker Gerry und ich…beim gemeinsamen Läufchen ;-)


                      Stefan Gerngroß gezeichnet nach dem Lauf- award: Foto of the event!!!


                                                                           das ganze Team 

Und da noch ein cooles Video von der Präsentation in Klagenfurt und vom Lauf:

Businesslauf am Schwarzl See



Unser erster Auftritt als Team in Österreich. Der Businesslauf in der Schwarzl Freizeitarena war natürlich ein voller Erfolg. Sieg auf der ganzen Linie, den tollen Hauptsponsor mehr als gut in Szene gesetzt, was will man mehr?

Unser 4er Team bestand aus Mag. Lis Gruber, Bernd Barounig, Anton Peinhaupt und mir, dass wir damit in der Mixed Staffel Wertung mehr als konkurrenzfähig waren haben wir gewußt. Aber das tolle Ergebnis von jedem Einzelnen unterstreicht die Motivation und die Bereitschaft sich aufzuopfern für das Teammember daneben.

Ich meine, stark sind viele oder? Was für uns zählt ist : strong is not enough, endurance matters!

Ich möchte auf diesem Weg alle Pewag Mitgliedern welche sich so gut bei diesem Lauf geschlagen haben recht herzlich gratulieren, ich bin stolz auf euch.

a) Danke an Dani für die tollen Bilder.

b) ein weiterer Bericht:

Euer Vinc


                     Unser Team für die 4er Staffel: Toni, Lis, Bernd und ich (von links)


Wir starteten alle gemeinsam in den Lauf

                                                  Beginn zweite Laufrunde...


                      Die großen Sieger des diesjährigen Businesslaufs!! Pewag Racing Team!!

We proudly present……. "Pewag Racing Team"



Der 18. April 2013 war ein Freudentag für viele von uns. Das „Pewag Racing Team“ wurde vorgestellt. Die Location am Wörthersee war natürlich fantastisch und die Sonne hat vom Himmel gelächelt und uns willkommen geheißen.

Unser offizieller Medienpartner Triaguide hat ein super Video gemacht schaut es euch an.

Abschließend ist nur zu sagen:
Pewag- Strong is not enough, endurance matters!




Cesenatico 2013



Es wird wirklich Zeit, dass ich wieder einmal was schreibe.

Mein zweites Trainingslager war in Cesenatico, zum Radfahren ein absoluter Traum. Da hat auch ein gewisser Marco „el Pirate“ Pantani zu Lebzeiten seine Qualitäten am Berg geholt. Berge wie Polenta, Monte Tiffi, Grillo, Barbotto waren dem Piraten ganz sicher auch ein Begriff.

Wir waren eine lässige Runde mit all meinen Freunden aus dem zweitschönsten Bundesland (nach Steiermark) Österreichs ;-). Trainiert haben wir natürlich wie die Bösen, jeden Tag verbrachten wir mehrere Stunden auf unseren geliebten Rädern. Zum Glück verlief alles unfallfrei, das ist ja das Wichtigste. Über Trainingsinhalte und zurückgelegte Kilometer wird natürlich der Mantel des Schweigens gelegt, nur soviel sei gesagt: „Die Radform zeigt stätig nach oben!“

Zu guter Letzt wie jedes Jahr, war wieder „Nove Colli“ am Programm- 9 Berge, 9 Bergwertungen, 9 Dramen, 9 edle Ritter, welche sich Bergkönige von Nove Colli nennen dürfen. Oder warens doch weniger?? Am ersten Berg habe auch ich mein Glück versucht, leider vergeblich, ich musste mich einem überstarken Konkurrenten beugen und eine kleine Unaufmerksamkeit kostete mich die Bergwertung des sagenumwobenen Bergs „Polenta“, als wir 200m vor der Bergwertung- auf 2500m Höhe- aus dem Nebel wieder herauskamen ritt „Don Polenta“ seine unbarmherzige und agressive Attacke, welcher ich einfach zu Folgen nicht mehr im Stande war. Gratulation mein Freund! Dieser Tag, diese Niederlage, der 22. März 2013 wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

Abschließend bleibt zu Sagen: Ich freue mich auf nächstes Jahr ...und ja ich werde wieder probieren die Bergwertung am Polenta zu gewinnen...auf 2534m Seehöhe ;-).
Euer Vinc 

                                             Marco Pantani, der ganze Sohn Cesenaticos.


                             Mit Klausi, Martin und Flo in San Marino, cool wars Boys :-)



22. März 2013: Nove Colli, Tag der Entscheidung, Nervosität im Feld zeichnet sich ab;-)


Mario Kummer: Die große Unbekannte im Feld. Was ist sein Plan? Was wird seine Taktik am ersten Berg sein? Fragen über Fragen welche mich die Nacht vor Nove Colli unruhig verbringen ließen.



Feierliche Übergabe des "Maglia Rosa" an den wahren König von Mall…Cesenatico, Gratuliere Flo!! Der Mann links im Bild: Mario "Don Polenta" Kummer, ein Blick reicht und man weiß, dass er ein absoluter Bergfahrer ist….er kostete mich die erste Bergwertung. Gratulation :-)

Dienstag, 9. April 2013

Weitere Sponsoren

Voller Freude darf ich zwei weitere Sponsoren für die Saison 2013 bekannt geben. Zum einen Natural Power

und zum anderen freue ich mich natürlich auch sehr, dass das "Pewag Racing Team" von der sehr bekannten österreichischen Firma Xentis unterstützt wird. Jetzt muss ich nur mehr brav trainieren. ;-)


Stay tuned,  Vince 







Dienstag, 5. März 2013

Fuerte Ventura 2013


Von 10. bis 24. Februar war ich wieder auf der wunderschönen Insel Fuerte Ventura.

Mit von der Partie waren natürlich Mag. Rene Vallant und Famile und etliche Mitglieder des neugegründeten „Pewag Racing Teams“.
 Das Hauptaugenmerk dieses Camps lag im Zurücklegen so vieler Radkilometer wie nur möglich und was natürlich auch nicht zu kurz kommen durfte....braun werden, aber das versteht sich ja von selbst ;-).

Dieses Jahr verbrachten wir unsere zwei Wochen im Norden der Insel in dem kleinen aber feinen Städchen „Corralejo“, weit weg von Las Playitas und den 1300 (!) „Rittern der Dreifaltigkeit“. Es war alles um vieles familärer und gemütlicher muss ich sagen und das genoss ich natürlich sehr.
Die genauen Trainingsinhalte und erreichten Ziele sind natürlich „Top Secret“ und die zwei Wochen sind für mich zum Glück ohne Krankheit oder Verletzung vergangen: Trainings-Soll zu hundert Prozent erfüllt.
Nächster Boxenstopp für mich ist Cesenatico/Italien von 16. bis 23. März. Bella Italia, Cappucino, Kärntner Freunde und Nove Colli. Was will man mehr? Das letzte Schlagwort ist natürlich nur Insidern ein Begriff ….
Ich wünsche euch schöne und verletzungsfreie erste Radkilometer auf Österreich Straßen,
See u in the arena,  

Vince  

                                      Radlerherz was willst du mehr?
  
                     Tommy, Bernd, Mike,Christian, ich und Gerhard


                                            Impressionen eines schönen Trainings

Freitag, 11. Januar 2013

Neuer Hauptsponsor



Ich freu mich schon auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Hauptsponsor. Dieses Team wird Österreichs Triathlon revolutionieren. Das wird richtig groß!!
Stay tuned!!

Euer Vinc